UEC Masters EM 2015 Graz Stattegg

Zum anscheinend letzten Mal gab es heuer neben den üblichen kurzen Strecken auch eine große Marathon-Schleife in Graz Stattegg. Eigentlich war es gar keine große Schleife, denn der schöne Streckenteil durch das Stift Rein/Gratkorn, Plesch, Gsollerkogel usw., der in den vergangenen Jahren nicht nur schön sondern auch ganz schön schwer war, hat heuer gefehlt. Damit waren es auch einige Höhenmeter und Kilometer weniger, aber trotzdem schwer genug. Rannach und Schöckl ermüden nicht nur die Fahrer, sondern auch das Material. Mir selbst ging es gut, anbetracht meiner Verletzungspause und des Umstands, das es 2015 mein erstes Rennen war, sogar sehr gut. Nicht so gut ging es wie so oft meinem Rad, diesmal hielten die Reifen, aber der miese Antrieb lehrte mich, dass man doch vor dem Rennen alles in Ordnung bringen sollte (und vielleicht ein-zwei Tage Urlaub vor so einem Rennen nicht von Nachteil wären...). Der Schaltkäfig hatte keine Spannung, war trocken, die Kette ausgeleiert und so war es kein Wunder, das ich die Kette 4 mal verlor. Aufgelegt ist sie ja schnell wieder, aber Stehenbleiben, Anfahren und vor allem die Unsicherheit bei den Abfahrten, ständig Kontrollblicke nach unten, ob die Kette noch drauf ist oder schon wieder weg, haben mir bei den Abfahrten wieder mal viel Zeit gekostet. Alles in allem war es trotzdem für mich ein gutes Rennen. Danke an meine Schwester Barbara und Klaus für die Betreuung, war tiptop. Mit der Zeit 5:39 bin ich zufrieden. Habe es auch wieder wie vor 2 Jahren geschafft, bei dem stark besetzten Rennen mit wenig Startern nicht ganz hinten in der Ergebnisliste zu sein. Viele Fahrer lassen sich anscheinend doch von den technischen Abschnitten und den straffen Zeitlimits von einem Start abschrecken, es waren nur ca. 60 im Ziel in der Wertung. Der erste Teil der Strecke war ident mit der Classic-Strecke, der Rest mit der Small, vergleicht man die Detailzeiten bekommt man einen guten Eindruck über die Leistung der Masters-Fahrer im Vergleich zu den Challenge-Fahrern. Nach diesem Rennen hab ich jetzt doch wieder Spaß am Radfahren und bin jetzt am Überlegen, ob ich heuer noch was fahre. Wahrscheinlich wird es noch Saalbach, das war die letzten Jahre immer ein gutes Rennen für mich. Aber so wie früher 17 Marathons pro Saison mach ich nicht mehr...
2 Stunden später auf der zweiten Runde:
Der Sportograf hat hier gut mein Kettenproblem eingefangen - die Kette hängt locker auf der XX1, knapp vorm Runterfallen...:
Meine Detailzeiten und der Blick auf Graz:
Links zu Ergebnissen und Bildern:
Ergebnisliste
Bildbericht Bikeboard
Video

2015 03 14 Hochhaide

Wieder einen schwarzen Fleck in meiner Landkarte beseitigt, in diesem Teil der Rottenmanner Tauern war ich Skitourenmäßig bis jetzt noch nicht unterwegs. Überraschenderweise ist der Hausberg der Rottenmanner eine traumhafte Skitour, welche heute sogar super Pulver in der Abfahrt hatte. Bergauf hab ich ein paar Vorgipfel mitgemacht, um die Strechen von oben zu sehen. Sehr schön, aber tlw. etwas kritische Verhältnisse am Grat vom Moserspitz.
Video von der Abfahrt (5min).

2015 03 10 Hochmölbing

Totes Gebirge Ost - geplant war eine Firntour, geworden ist es Pulver und Sulz in einer sehr schönen Landschaft rund um die Liezener Hütte. Auf dem Weg vom Schönmoos zum Hochmölbing und retour kann man einige landschaftlich sehr schöne Abstecher machen.

Routenübersicht Schönmoos, Raidling, Querlstein, Mittermölbing, Hochmölbing, Speikböden, Kleinmölbing, Liezener Hütte, Mölbinghütte, Raidling, Grazersteig, Schönmoos
Blick vom Raidling Ostgipfel zum Kleinmölbing (links) und Mittermölbing (Mitte), der Hochmölbing ist hinter dem Mittermölbing verdeckt, die Aufstiegsspur geht am rechten Rücken entlang...

Hochmölbing Gipfel und Blick auf die Abfahrt in der Mölbing-Rinne, Kleinmölbing mit Blick zurück auf den Mittermölbing

Raidling Westgipfel mit Blick auf die Langpoltenalm

2015 03 07 08 Hochschwung/Hochschwab

TipTop-Touren-Wochenende, wieder mal mein Standardprogramm: am Samstag auf der Heimfahrt eine Tour in den Niederen Tauern, und am Sonntag dann im Hochschwab-Gebiet unterwegs, diesmal von Seewiesen auf den Hochschwab. Top-Verhältnisse, Schnee bis zur Bundesstraße, tlw. Pulver, aber oben eiskalter, grauslicher Wind wie fast immer am Gipfel...

Hochschwung am Samstag
Wer viel Zeit hat (12Minuten), hier ist die (unspektakuläre) Abfahrt.

Wer nicht die ganze Abfahrt sondern nur Gabi und Michi sehen will, klickt besser hier drauf...

Hochschwab am Sonntag

2015 01 06 Zuhause ist's am Besten

Der erste gute Skitourentag in diesem Winter zuhause - gut wenn man jeden Baum kennt und weiß, wohin der Wind den Schnee verlagert... Hab den Tag ausgenutzt und mehrere Touren an einem Tag gemacht, schön wenn man keine eingebaute Höhenmeterbegrenzung hat. Im Tiefschnee runter gibt's sowieso kein Limit, mein HM-Rekord bergab liegt bei über 22.000hm am Krippenstein:-)
Vielleicht fang ich doch mal an die unzähligen Stunden Tiefschnee- und MTB- Videos aus den letzten Jahren zu schneiden. Wer viel Zeit hat, hier sind die Abfahrten von heute.

2014 08 30 TopSix Granitbeisser

Nach 2010 konnte ich heuer zum zweiten mal die Top-Six-Cup-Wertung in meiner Altersklasse M30 gewinnen. Super! Bin echt zufrieden, da ich die beiden Wertungen TopSix und CenturionMtbChallenge eigentlich als Vorbereitungsrennen sehe für die 5 bis 6 langen Marathons, die ich jedes Jahr fahre (Goisern, Ischgl, Montafon, Saalbach, Kirchberg, 2013 auch Graz). Das Abschlussrennen in St.Georgen am Walde war witterungsbedingt ziemlich hart. Regen, Schlamm und dementsprechende Probleme mit der Schaltung gab es schon nach der ersten Abfahrt, nach kurzer Zeit hatte ich auch ziemliche Probleme mit den Augen. Der feine Quarzsand im Schlamm vom Mühlviertel tut mir viel mehr weh in den Augen als der weiche Schlamm in Goisern. Wie schon so oft war ich wieder fast zu spät am Start, habe mich ganz hinten angestellt und die Grabenkämpfe auf der ersten Abfahrt schön ruhig beobachtet, bevor ich ab dem zweiten Drittel des Rennens dann Gas gegeben habe. Die Gesamtwertung war sehr knapp, eigentlich unentschieden, aber im direkten Vergleich der Rennen war ich immer vor dem Zweiten, der Aushang und die Ergebnisliste nach dem Rennen war nicht ganz richtig, da beim Zweiten ein Rennen gefehlt hat. Die im Web publizierte Ergebnisliste ist aber auch nicht richtig, da man bei Punktegleichstand nicht die von den gefahrenen Rennen abhängige Gesamtzeit sondern den direkten Vergleich heranzieht. Das Rad hat unter den letzten Schlammrennen ziemlich gelitten, hoffe es funktioniert in Saalbach wieder so halbwegs, für Service usw. hab ich leider keine Zeit...